VAC- Imprägnierung
Zweck:
Bei der Vakuumimrägnierung wird ein sehr guter Grundschutz gegen
Fäulnis, Bläue- und Schimmelpilz erzeugt. Dies ist besonders bei
weichen Hölzern, wie z.B. Kiefer oder Fichte nötig. Aber auch Harthölzer
wie z.B. Meranti sollten unbedingt VAC- behandelt werden. Bei dieser
Holzart gibt es eine starke Streuung der Holzdichte.
Funktion:
Die nordische Standartnorm Klasse B schreibt eine Eindringtiefe von 5
mm lateral (von einer Seite) und 50 mm axial (vom Holzsplint) vor.
Effektivitätstest EN (DIN) 113. Die Vakuumimprägnierung ergibt
einen wasserabweisenden Effekt und ist somit dimensionsstabilisierend.
Nebenbei sorgt ein Depot von mikrobiell wirksamen Stoffen dafür, dass
die Gefahr mikrobiologischer Infektion des Holzes ausgeschaltet wird.
Vakuumimprägnierung garantiert einen hervorragenden Grundschutz und
dient als Haftbrücke für die nachfolgende Oberflächenbehandlung . Durch
die verbesserten Dimensionseigenschaften des Holzes werden Tendenzen zu
Rissbildungen und Abblätterungen weitgehend verhindert. Dadurch ist
wesentlich weniger Pflege notwendig. Die Haltbarkeit der
Oberflächenbehandlung kann von 1 bis 2 Jahre auf 3 bis 5 Jahre
verlängert werden.
Oberflächenbehandeltes Holz, das nach der Vakuumimprägnierung der
Witterung ausgesetzt wird, muss einer Oberflächenbehandlung und in
regelmäßigen Zeitintervallen auch einem Renovierungsanstrich unterzogen
werden.
Inhalt:
Der Biozidgehalt im Imprägniermittel ist auf ein Minimum reduziert.
Es enthält keine Schwermetalle wie Kupfer oder Chrom, die zur
Dioxinbildung führen können, auch keine chlorierten Kohlenwasserstoffe.
Der Biozidgehalt ist so abgestimmt, dass ein guter Schutz gegen Fäulnis
für einen Zeitraum von ca. 25 Jahren gewährleistet ist. Gleichzeitig
kann man davon ausgehen, dass die eingebrachten Biozide innerhalb
dieses Zeitraumes für die Umwelt als nicht belastende Abbauprodukte
anzusehen sind.
Haltbarkeit:
30 Jahre an Erfahrungen mit Vakuumimprägnierung in Skandinavien zeugt
von einem sehr wirkungsvollen Schutz gegen Fäulnis. Die Kosten der
Druckimprägnierung sind in der Gegenüberstellung zu den Vorteilen
verschwindent gering.
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