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Stellenwert der Fensterläden in Mitteleuropa: Teil I

SchlagladenDer deutschsprachige Raum umfaßt die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei ist die Alpenregion mit Ihren Vorland, an der alle drei Länder teilhaben, eine " Hochburg der Fensterläden ".Generell sind Fensterläden vor allem im ländlichen Raum und im Weichbild größerer Städte abzutreffen. Doch gibt es auch Städte, deren zentraler Platz etwa von Häusern mit Klappläden geprägt ist, wie Basel mit seinem Münsterplatz. An großen Mietshäusern, Hochhäusern, Fabrikgebäuden und repräsentativen Bauten findet man Fensterläden sehr selten. Eine Ausnahme bilden Burgen und Schlösser, an denen relativ häufig Fensterläden anzutreffen sind. So sind Brettläden , oft zweifarbig, typisch für mittelalterliche Burgen wie die Hohensalzburg in Salzburg und die Kaiserburg in Nürnberg.
 
 
KlappladenDie Farben sind oft Hinweise auf die Wappenfarben der Begründer beziehungsweise Besitzer. Rahmenkonstruktionen finden sich an barocken Anlagen wie Schloß Schwetzingen am Oberrhein, Schloß Solitude bei Stuttgart und Schloß Pillnitz bei Dresden und auch an neugotischen Anlagen wie Schloß Rosenau in Bayern. Gern wurden Räume in Burgen und Schlössern auch mit Innenläden versehen, da die Fassade bereits mit anderen Schmuckelementen besetzt ist oder aber für die oft sehr hohen Fenster entsprechend große und schwere Läden nötig sind und diese leichter von innen zu bedienen sind. Leider finden sich in der Literatur zu historischen Gebäuden kaum Angaben über Fensterläden, deren Geschichte und Bedeutung. Selbst wenn durchgängig mit Fensterläden versehene Schloßfronten abgebildet sind, wird kein Wort über jenes Fassadenelement verloren.
 

KlapplaedenDie meisten Fensterläden finden sich an Wohnbauten, überall im deutschsprachigen Raum, doch quantitativ regional sehr unterschiedlich verteilt. Wie bereits erwähnt, weist das Gebiet rund um die Alpen die meisten Fensterläden auf. Im Berchtesgadener Land sind schätzungsweise 90 Prozent der Wohnhäuser mit vorwiegend traditionellen Klappläden ausgestattet. Wobei einfache Brettkonstruktionen überwiegen.
 
 
SchlagladenDiese Konzentration ist sicher dem rauhen Klima und dem kalten Winter der Alpen zuzuschreiben. Zudem siedeln die Menschen hier vorwiegend in Dörfern und kleinen Städten, die Gehöfte liegen oft weit voneinander entfernt, so das auch das Schutzbedürfnis eine wichtige Rolle spielt. Und wahrscheindlich ist das für diesen raum typische Traditionsbewußtsein ebenfalls ein Grund für das Festhalten an der herkömmlichen Bauweise und damit auch für die Erhaltung der Fensterläden . Die Schlagläden gehören hier einfach zum Haus und wurde nicht, wie in anderen Gebieten, in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts bei Renovierungen oder Neubauten weggelassen. In den Alpen und Ihren Vorland ist Holz der traditionelle, nach wie vor überwiegend verwendete Werkstoff für Baukonstruktionen und damit auch für Klappläden. In den ländlichen Gegenden dominieren Brettläden. Rahmenkonstruktionen mit Lamellenfüllung finden sich in der Alpenregion eher seltener, noch seltener Läden mit Verstelllamelle bzw. Schiebeläden . Der Grund liegt vermutlich in der Nähe zum Nachbarland italien, für das diese Art Läden typisch ist.

 
 
Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere interessante Informationen zum Thema Laden:

  • Territoriale Ausdehnung des Klappladens: Teil I
  • Territoriale Ausdehnung des Klappladens: Teil II
  • Vorzüge und Möglichkeiten von Fensterläden, Klappläden und Schiebeläden: Teil I
  • Vorzüge und Möglichkeiten von Fensterläden, Klappläden und Schiebeläden: Teil II
 
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